13.02.26: Gschicht und Gschicht’n – Maske. Farbe. Schmuck. – steinzeitlich


Was wir gemacht haben
- Farbe aus der Erde
- Bemalen von Stirnbändern aus Leinen mit Naturpigmenten
(Ocker, Umbra, Siena) - Bemalung von Masken mit einfachen Motiven
(Tiere, Hände, Spiralen) - optional: Bemalung von Händen oder Unterarmen
- Bemalen von Stirnbändern aus Leinen mit Naturpigmenten
- Schmuck herstellen
- Ketten aus Naturmaterial
- ruhiges Fädeln, Gestalten, Kombinieren
- Nachdenken & Erzählen
- „Warum haben Menschen sich Masken gemacht?“
- „Wann fühlen wir uns stark oder geschützt?“
- Zeigen & Teilen
- Gestaltung einer kleinen Symbolwand als Hintergrund für Erinnerungsfotos
- Zum Abschluss (freiwillig): eine kleine Modenschau durch den Raum
Warum Menschen sich schmücken
Seit es Menschen gibt, schmücken sie sich.
Nicht nur zu Festen, nicht nur im Fasching, sondern immer dann, wenn etwas wichtig ist.
Manchmal schmücken Menschen ihren Körper,
manchmal ihr Gesicht,
manchmal ihre Hände oder ihre Haare.
Und manchmal schmücken sie ihre Häuser – mit Farben, Mustern, Zeichen.
Die Farben kommen oft aus der Erde.
Aus rotem Stein.
Aus gelber Erde.
Aus schwarzer Asche.
Aus weißem Kalk.
Diese Farben erzählen Geschichten.
Sie sagen: Ich gehöre dazu.
Oder: Heute bin ich jemand anderes.
Oder: Heute ist ein besonderer Tag.
In manchen Gegenden malen Menschen Linien ins Gesicht,
damit man sie erkennt.
In anderen malen sie Punkte oder Kreise,
die an Sonne, Regen oder Tiere erinnern.
Manche Muster schützen.
Andere machen Mut.
Wieder andere sind einfach schön.
Auch Häuser werden geschmückt.
Mit Zeichen an Türen.
Mit Farben an Wänden.
Mit Mustern über Fenstern.
Damit jeder sieht:
Hier lebt jemand.
Hier ist ein Zuhause.
Schon vor sehr langer Zeit,
lange bevor es Spiegel oder Kleidung wie heute gab,
haben Menschen ihre Körper bemalt.
Nicht laut.
Nicht schnell.
Sondern ruhig und mit Bedacht.
Vielleicht haben sie sich dabei angesehen.
Vielleicht haben sie einander geholfen.
Vielleicht haben sie gelacht.
Vielleicht waren sie ganz still.
Und vielleicht war das Schmücken selbst schon ein Fest.
Heute machen wir etwas Ähnliches.
Wir benutzen Farben aus der Erde.
Wir gestalten Zeichen.
Wir probieren aus, wie es sich anfühlt,
ein kleines bisschen anders auszusehen.
Nicht um jemand anderes zu sein.
Sondern um zu zeigen:
Ich bin da.




24.01.26: Gschicht und Gschicht’n – Texte beleuchten die Steinzeit



14.11.25: Gschicht und Gschicht’n – Gedanken und Gespräch mit Dorothea von der Heydte


08.11.25: Feldbegehung für die Archäologie
Der Museumstreffpunkt Aham bot die Suche nach archäologischen Artefakten für Neugierige aller Altersgruppen an.
Wo haben unsere Vorfahren, die ersten Bauern Niederbayerns gelebt? Wir erkundigten gemeinsam einen Platz, an dem nachweislich vor ca. 7.500 Jahren bereits Menschen gelebt und Getreide angebaut haben. Was mochten sie an diesem Ort? Was verbindet uns heute mit ihnen? Wir konnten selbst Entdeckungen machen, die wir dann dokumentierten und dem Landesamt für Denkmalpflege vorlegten.
03.11.25: Steinzeithandwerk für Kinder und Erwachsene
Wie die Beute nach Hause bringen? Wie den Vorrat vor Mäusen sicher aufhängen? Diese Fragen beschäftigten schon die Menschen in der Steinzeit. Seile und Schnüre konnten hilfreich sein. Wir lernten an diesem Nachmittag, sie von Hand zu machen aus verschiedenen Fasern, wie Brennnessel und Bast. Die Weiterverarbeitung als Kette oder Schnürgurt konnten wir ebenfalls ausprobieren.



Feierliche Eröffnung des Museumstreffpunktes
Am 12.09.2025 wurde der fertig gestellte Museumstreffpunkt feierlich eröffnet. Am darauf folgenden Eröffnungswochenende kamen zahlreiche kleine und große Besucher, um das neue Kulturangebot in Aham zu entdecken und zu erleben.
Geöffnet ist künftig jeden zweiten Sonntag im Monat von 14-16:30 Uhr sowie jederzeit nach Vereinbarung (Kontakt: aniko.reintke[at]treffpunkt-aham.de, 015168148830).








13.08.25: Ferienprogramm – Ein Steinzeit-Nachmittag
Am 13.08.2025 fand unter dem Motto „Steinzeit in Aham erleben“ unser Ferienprogramm statt. Zu Beginn zeigte der experimentelle Archäologe Lothar Breinl eine Diashow, um den Kindern die Theorie etwas näher zu bringen. Danach ging es voller Tatendrang nach draußen und die Kinder durften „Tonen“, Signalholz basteln und bemalen, Muscheln abschleifen und Ketten machen. Die Kinder hatten sichtlich Spaß und waren sehr interessiert. Für Groß und Klein ein voller Erfolg




28.06.25: Gschicht und Gschicht’n – Die Kraft der Musik – Emotionen, Identität und Alltagshilfe


18.05.25: Internationaler Museumstag
Am Sonntag, den 18.05.25, dem Internationalen Museumstag, öffnete sich der Museumstreffpunkt für alle, die sich den bisherigen Fortschritt ansehen wollten. Von 14 Uhr bis 17 Uhr war bei freiem Eintritt geöffnet.


17.05.25: Erster Filzkurs für Kinder – Ein voller Erfolg!




09.04.25: Gschicht und Gschicht’n – Lebenserinnerungen einer Zeitzeugin
Am 09. April 2025 um 19 Uhr lud der Verein Treffpunkt e.V. in die sich noch in der Gestaltungsphase befindlichen Räume des Museumstreffpunkts in der Hauptstraße 9 zu einem sehr persönlichen Erzählabend ein.
Die Arbeit des Ahamer Museumstreffpunkts soll durch die Reihe „Gschicht und Gschicht’n“ das archäologische Ausstellungsangebot ergänzen. In dieser ersten Begleitveranstaltung des Museums galt die Aufmerksamkeit ganz der Lebensgeschichte einer 86-jährigen Dame.

